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Die Dalai Lamas |
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Dieser Prachtband über Tibets 14 Dalai Lamas zeigt viele bisher unbekannte Fotos von Thangkas und Skulpturen. Außerdem bringt er einen Überblick über ca. 600 Jahre Geschichte dieser Reinkarnationslinie und somit Tibets. Was die Biographien der einzelnen Dalai Lamas betrifft, handelt es sich bei deren tibetischen Quellen um Hagiographien. Sie sind daher in verehrender Form verfasst, da es sich bei dem Objekt der Beschreibung um einen Bodhisattva handelt, der auf den Eingang ins Nirwana verzichtet, um während seiner weiteren Wiedergeburten möglichst vielen Lebewesen zur Erleuchtung zu verhelfen. Die Autoren machen mit Geschehnissen im Leben der Dalai Lamas bekannt, die den westlichen Lesern bisher unbekannt waren. Unter anderem erfahren wir, dass dem ersten und zweiten Dalai Lama dieser Titel erst posthum verliehen wurde, - dass der dritte Dalai Lama der große Missionar und Reisende dieser Inkarnationslinie war, - dass der vierte Dalai Lama aus der mongolischen Familie des Altan Khan stammte und dass durch die enge Verbindung der Gelugpas mit den Mongolen die Schule der Gelugpas in Tibet die geistige und politische Führung übernehmen konnte, - dass es unter dem 5. Dalai Lama, der ein Lehrer-Schutz-Verhältnis mit Gushri Khan vereinbarte, auch Kontakte zu anderen Kulturen gab. Weiter erfahren wir, dass der sechste Dalai Lama gemeinsam mit seinen Freunden viel Zeit in der Gesellschaft von Frauen in den Gasthäusern der Stadt verbrachte – und Liebesgedichte schrieb. Der “Große 13. Dalai Lama” flüchtete in die Mongolei und weiter nach China, weil die Engländer eine Militär-Expedition auf das Dach der Welt entsandten um ihre Handelsinteressen durchzusetzen. Später kehrte der Dalai Lama aus Indien nach Lhasa zurück und verkündete 1912 Tibets Unabhängigkeit. Nachdem er mit seinen Reformen zur Modernisierung des Landes an den Adeligen und Klöstern gescheitert war, veröffentlichte er sein Testament, in dem er auf die kommende Entwicklung hinwies. – Der 14. Dalai Lama ist aus den Medien weithin bekannt. Ein Kapitel beschäftigt sich mit der Frage nach seinem Standort im Buddhismus: Reformer? Konservativ? – Seine Wirkung im Westen beruht vor allem darauf, dass er das lebt, was er den Menschen verkündet. Weitere Kapitel befassen sich mit dem Standort des heutigen Dalai Lama – konservativ? Oder doch ein Reformator? - mit dem Lehrer-Schüler-Verhältnis Panchen Lama und Dalai Lama, mit Schutzgöttern. Dem Buch beigepackt sind eine Tabelle mit der zeitlichen Auflistung aller Dalai Lamas sowie Abbildungen einer siebenteiligen Thangka-Serie des neunten Dalai Lama: mit Bilderserien wie dieser versuchte man, eine Reinkarnationslinie auf wichtige Vorgänger zurückzuführen. So werden z.B. bedeutende Personen der Geschichte oder Legende in die Vorgängerliste einer Reinkarnationslinie einbezogen, um dieser mehr Bedeutung zu verleihen. |
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Der Dalai Lama - Die Biographie |
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Diese Biographie von S.H. ist äußerst genau und inhaltsreich
erzählt. Wie viele Quellen hat der Autor wohl durchforscht, mit
wie vielen Menschen hat er gesprochen, bis dieses Material mit allen
seinen Details zusammengetragen war! Bis er bereit war dieses spannende,
aber auch traurige Buch zu Papier zu bringen. Ich bin seit Jahren eine
fleißige Leserin von Büchern speziell über S.H. den
14. Dalai Lama, doch davon ist diese Biographie sicher die umfangreichste.
Sie umreißt den Zeitraum zwischen dem Tod des 13. Dalai Lama in
einer Zeit der politischen Wirren und dem vorläufigen Endpunkt
im Exil. Der Schluss klingt resigniert: soll von Tibet nichts bleiben
als „ein entschwundener Traum im Gedächtnis der Welt“? |
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Geboren in Lhasa |
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Namgyal Lhamo Takhla berichtet über ihr Leben voller Unruhe, Höhen und Tiefen: Geboren 1942, behütete Kindheit, Jugend in Internaten, Exil, Familienleben auf Reisen, unermüdliche Arbeit für die Tibetergemeinen in der Schweiz, den USA und in Indien. Kurze Zeit war sie Direktorin des Instituts für Tibetische Medizin und Astrologie. Als Beraterin des Filmstabs für "Kundun" sorgte sie für die Hintergrundinformationen. Nach den Begegnungen mit Lamas in Ost und West wandte sie sich wieder dem Buddhismus zu, der ihr Kraft in schwierigen Zeiten gab. |
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Alexandra David-Neel: Mein Leben mit der Königin des Himalaya |
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LeserInnen der Bücher von Alexandra David-Neel werden sie als unbeirrbare, stets neugierige Forscherin kennen gelernt haben. Dieses Buch gewährt uns nun Einblick in die privaten Facetten dieser kraftvollen Persönlichkeit. Die Episoden dieses Buches vermitteln mit humorvollem Unterton den Aufeinanderprall zweier grundverschiedener Menschen, dazu zahlreiche Lebensweisheiten, unprätentiös in kleine Portionen verpackt. Die deutsche Ausgabe wurde von der Autorin durch ein Kapitel ergänzt, in dem sie die abenteuerliche Reise der sterblichen Überreste von Alexandra David-Neel schildert. |
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